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Präsentation des Buches des russischen Frontsoldaten Viktor Maximow [Bildbericht] (A)

Автор: B. Drukker
Добавлено: 2011-03-01 17:48:49

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Am 25.02.2011 empfingen unsere Freunde der Gesellschaft für Völkerverständigung e.V. in Leipzig, in der Kochstraße 132 einen teuren Gast – den Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges- Viktor Maximow.

Pic
Präsentation des Buches des russischen Frontsoldaten Viktor Maximow

Der Veteran brachte nach Leipzig seine Memoiren mit, unter dem Titel „Bekenntnisse eines alten Soldaten“.

Es schien, als ob 55 Jahre Nachkriegszeit ausreichend seien, um das zu verarbeiten, was die Welt in den 30-er und 40-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts durchlebt hat. Aber nein, die Streitigkeiten über den Krieg sind bis heute nicht beendet. Neue Fakten kommen ans Tageslicht, neue Namen von Helden und Antihelden tauchen auf, die auf den Schlachtfeldern verlorengegangen waren, und ein Teil der Auszeichnungen sucht seine Adressaten.

Außerdem ist der Krieg auch eine große Lehre. Die Erinnerung an ihn bewahrt vor Gleichgültigkeit und Verantwortungslosigkeit, lehrt Wachsamkeit, mobilisiert zum Handeln, das uns aufruft, eine Wiederholung der Fehler nicht zu zulassen, die zu einem Drama im Weltmaßstab führen könnten.

Im Allgemeinen ist die Zeit noch nicht gekommen, den Krieg und seine Lehren in unserer unruhigen Zeit zu vergessen. Und die, welche zum Treffen mit Viktor Maximow gekommen waren, haben das gut verstanden. Unter ihnen:

Dr. Hannelore Danders, Vorsitzende der Gesellschaft zur Hilfe für Kriegsveteranen in Russland e.V., Dresden,
Jörg-Uwe Laasch, Mitglied des Arbeitskreises humanitäre Hilfe für Osteuropa, Stadt Dresden, Initiative Ukraine,.
Hassan Zeinel Abidine, Vorsitzender der Gesellschaft für Völkerverständigung e.V. Leipzig
Dr. Valeri Leibzon, Vorsitzender des Vereins „Raduga“ e.V., Leipzig.

Die Veranstaltung wurde moderiert vom 1. Stellvertreter des Vorsitzenden der Gesellschaft für Völkerverständigung e.V., Edmund Peltzer.

Viktor Maximow ist ein Mensch von hohem Alter. Er ist kein professioneller Schriftsteller. Zur Feder greifen lassen haben ihn weder die Jagd nach Bekanntheit, noch weniger das Bestreben, Geld zu verdienen.

Er las viel über den Krieg und begriff plötzlich, dass er darüber manches weiß, was anderen Autoren nicht bekannt war oder was sie aus irgendwelchen Gründen schweigend umgingen.

In einfacher, zugänglicher Sprache projizierte der russische Veteran Maximow, gewürzt mit persönlichen Gefühlen, Gedanken und Erlebtem, sein „Stück“ Krieg auf das Papier. Nicht nur das, er brachte es in eben dieses Deutschland, gewissermaßen als Kompensation dafür, dass es ihm auf Grund einer schweren Verwundung nicht gelang, im Jahre 45 bis dorthin vorzudringen. Damals zog es ihn hierher, um den Feind zu schlagen und den Faschismus auszulöschen, aber heute ist er zu seinen deutschen Freunden gekommen, um über das Buch zu diskutieren. Um zusammen darüber nachzudenken, wie man irgendwann die von den Schlachtfeldern herrührenden Reste von Misstrauen, Hass und Feindseligkeit unter den Völkern überwinden kann.

Es versteht sich, dass die Memoiren von Viktor Maximow in russischer Sprache geschrieben und gedruckt sind. Und der Inhalt der gelesenen Auszüge hätte wohl kaum alle Teilnehmer erreicht, wenn es nicht die Hilfe solcher bemerkenswerter Menschen wie Hannelore Danders und Edmund Peltzer gäbe. Durch ihre Anstrengungen wurden sie ins Deutsche übersetzt. Dabei trat einer der Übersetzer erfolgreich als Vorlesender auf, Hannelore Danders.

Nach dem Vortrag der ausgewählten Seiten folgte ein Film. Er berichtet von der Hilfe des Vereins, geleitet von Dr. Danders, für russische Veteranen in Tscheljabinsk.

Die Präsentation des Buches von Viktor Maximow „Bekenntnisse eines alten Soldaten“ wurde durch eine Diskussion über die Suche nach Wegen, die zu einer endgültigen Versöhnung der ehemals feindlichen Seiten führen, abgerundet.. Sie zog sich lange hin. Die Redner sprachen viel und leidenschaftlich.

Es ging nicht ohne Fragen an den Autor vonstatten. Er antwortete ohne Schwierigkeiten. Auf alle, außer auf eine: „Im Internet fand ich eine Information darüber, dass es heute in Russland bis zu 70 000 Faschisten und Skinheads gibt. Sie verehren Hitler und predigen seine Ideologie. Und das nach alldem, was passiert ist- sagt einer, der zur Präsentation gekommen war- und bat: - Erklären Sie bitte, warum es so viele sind, sogar in Russland?“

Wahrhaftig, warum?


Alle Fotos: М. Zlaw ©




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